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Grundschule  Am  Zellberg

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Unser Schulname

 

 

Die Geschichte Meines

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Schulname

Grundschule Am Zellberg

Hast du dich auch schon gefragt, warum unsere Schule
Grundschule Am Zellberg heißt?

Schau einmal auf dem Ortsplan von Meine nach oder gehe in der Umgebung der Schule spazieren.
Da findest du den Namen Zellberg sehr häufig.
Da gibt es die Straßennamen Zellbergsheideweg, Zellbergstraße und Am Zellberg.
Du findest die Gaststätte Zum Zellberg gegenüber der Schule in der Schulstraße.
Und der große Festplatz wird der Zellbergsplatz genannt.

Wo ist denn da der Berg?
Welche Zellen sind das?

Man kann da nur vermuten. Früher konnten nicht viele Menschen lesen und schreiben, deshalb wurde nichts aufgeschrieben, sondern nur weitererzählt.
Und da hat man folgende Erklärung gefunden:

Zum Berg:
Wenn man genau nachmisst, liegt oder lag dieser Ortsteil ein bisschen höher als der Rest des Ortes und schon weißt du, wo der Namensteils „Berg“ herkommt.

Zur Zelle:
Vor über 1000 Jahren gab es in Meine noch keine Kirche.
Die Gottesdienste wurden von Priestern ausgeübt, die im Auftrag des Bischofs umherreisten.
Sie wohnten dann an dem Ort, an dem sie Gottesdienste abhielten.

Dort bildeten sie eine „Priesterstation“. Diese Priesterstation nannte man auch „Zelle“. (Vielleicht kennst du den Ausdruck Zelle auch als Wohnraum für einen Mönch.)
Wahrscheinlich befand sich eine solche Zelle auch hier in Meine, und der Name  „Zellberg“ erinnert uns daran.

So ist dann auch unsere Schule zu ihrem Namen gekommen:

Grundschule Am Zellberg

Bärbel Lillie, 22.06.2007
Lehrerin

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Die Geschichte Meines

 

 

1. Der Ortsname

Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschiedenen Schreibweisen. Die älteste Form von Meine ist Meynum oder Meinum.

Die Endung   „– um“ bedeutet    „-heim“.

Durch mündliches Weitergeben und veränderte Rechtschreibung gab es später auch die Schreibweisen Mainum, Mejnjm, Meynem, Meyne bis zum heutigen Meine.

2. / 3. Das Alter

Auszug aus der Urkunde vom 24. Januar 1007

Zum ersten Mal wird der Ort Meine schriftlich in einer Urkunde des Königs Heinrich II. (Heinrich der Zweite) erwähnt. Diese Urkunde wurde am 24. Januar 1007 ausgestellt und vom König unterzeichnet (unterschrieben).
Diese Urkunde hat man gefunden und durch sie kann bewiesen werden, dass Meine im Jahr 1007 tatsächlich schon bestanden hat.

Vielleicht gibt es Meine auch schon viel länger. Man kann es nur nicht beweisen, weil es keine schriftlichen Unterlagen darüber gibt.

Man weiß also nicht genau, wann sich die ersten Menschen in Meine niederließen.

Meine kann im Jahr 2007 also seinen 1000. Geburtstag feiern.
4. Die Urkunde vom 24. Januar 1007

Im Jahre 1007 gründete die Dame Frederunda, die Tochter des Grafen Altmann, das Nonnenkloster zu Steterburg. Zu diesem Kloster zählten 37 Ortschaften, darunter auch Eickhorst und Meynum  (Meine).

Die Dame Frederunda schenkte ihre Besitztümer dem Bischof Bernward von Hildesheim.

Sie baten König Heinrich II. darum,

  • die Schenkung zu bestätigen,
  • das Kloster unter seinen Schutz zu stellen
  • und dem Kloster das Recht zu verleihen, eine Äbtissin und einen Voigt wählen zu dürfen.

Diese Urkunde wurde am 24. Januar 1007 von König Heinrich II. unterzeichnet (unterschrieben). Die Original – Urkunde wurde in lateinisch geschrieben.

Im Folgenden sind die wichtigsten Teile ins Deutsche übersetzt worden.

    ...

    Daher möge der Aufmerksamkeit aller unserer Getreuen...nicht entgehen, dass der ehrwürdige Bischof ... mit der Dame Frederunda, der Tochter des Grafen Altmann, sich unserer Hoheit genähert und gebeten hat, die vorgenannte Dame und ihr rechtmäßiges Erbe, den sie für ihr Seelenheil...der heiligen Hildesheimer Kirche übertragen hat, in unseren Schutz zu nehmen, das heißt, was sie in der Stadt Steterburg hatte und dazu 211 Hufen der Ortschaften..... Eickhorst, Meine....

    Da wir seine Bitte als gerecht und heilsam erkannt haben, haben wir sehr gern zugestimmt.

    Allen Amtsträgern befehlen wir deshalb , dass kein öffentlicher Richter noch irgendwer  mit rechtsprechender Gewalt sich fortan unterstellen soll, die...Besitztümer, die zu dieser Kirche gehören,...heimzusuchen oder zu belästigen.

    Darüber hinaus sollen die Dienerinnen der Kirche Christi ... die vollständige Befugnis haben, aus ihren eigenen Reihen eine Äbtissin zu wählen, ...

    Auch wollen wir, dass sie das Recht haben sollen, einen eigenen Voigt zu wählen.

    Und damit diese Urkunde immerwährend rechtskräftig und unantastbar bleibe,, haben wir sie mit eigener Hand bestätigt und mit dem Aufdruck unseres Siegels versehen lassen....

    Gegeben an den neunten Kalenden des Februar im Jahr der Fleischwerdung des Herrn 1007,..., gegeben im fünften Regierungsjahr des Herrn Heinrich II,..., Heil und Segen, Amen

Bärbel Lillie, 22.06.2007
Lehrerin

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Grundschule Am Zellberg, 04 Januar, 2012