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Grundschule  Am  Zellberg

Sportfreundliche Schule Klasse2000 zertifiziert 2011-2013

Ehrenamtliche Mitarbeit an unserer Schule

Unter ehrenamtlicher Arbeit werden unbezahlte, freiwillige Tätigkeiten verstanden, die von Einzelnen für das Gemeinwohl erbracht werden. In unserer Schule sind “Ehrenamtliche” seit vielen Jahren engagiert dabei. Sie sind inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Schullebens!
Damit sind nicht nur die Elternvertretungen in den Schulgremien und die Mitarbeit im Förderverein gemeint. Für viele wünschenswerte Leistungen zum Wohle der Kinder und der Elternschaft stehen seitens der öffentlichen Kostenträger keine Finanzmittel zur Verfügung.
Diese Lücke können und müssen “Ehrenamtliche” füllen. Unsere Schule kann dazu in vielen Bereichen sehr interessante Aufgaben für Personen bieten, die sich sozial engagieren wollen. Von Zeit zu Zeit, wenn wir besonders dringend ehrenamtliche Unterstützung brauchen, bitten wir unsere Eltern um Mitarbeit.

Interessieren Sie sich für ehrenamtliche Mitarbeit an unserer Schule?
Dann lesen Sie unser:
Konzept und Vorschläge

Angelika Beinroth, Rektorin


Nun stellen wir einige sehr engagierte “Ehrenamtliche” vor:
 

Vorstellungen/ Beispiele:

Peter Neumann

Die Betreuung unseres Computer-Netzwerks

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Marion Zech

Die Betreuung der Arbeitsgemeinschaft “Bücherschnuppern”

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Sandra Packeiser

Vorstandsvorsitzende unseres Fördervereins

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Die Betreuung unseres Computer-Netzwerks

Wer ist Peter Neumann?

Ehrenamtlich arbeitet Peter Neumann, Ehemann unserer Schulsekretärin Birgit Neumann, schon seit seinem 15. Lebensjahr. Viele Stunden hat er seitdem in die Vereinsarbeit, zum Beispiel von Sport- und Schützenvereinen eingebracht. Deshalb passt sein Engagement zu seinem Lebensweg. Aber warum ist es diese Mal kein Verein, sondern eine Schule?

„In den gemütlichen Stunden am Abend erzählt mir meine Frau immer, was so während der Arbeit in der Schule los ist.“, berichtet der Abbesbüttler. „Und schon seit Monaten stimmte sie in das Stöhnen der Lehrerinnen und der Schulleitung mit ein, dass die Computer und das Netzwerk nicht richtig funktionieren würden.“ Irgendwann stand für den Vater einer erwachsenen Tochter fest: Der Schule helfe ich! Die Lehrgänge und abgelegten Prüfungen in der Volkshochschule als Systemadministrator für Netzwerke kommen dem ehemaligen Servicetechniker der Post bei der ehrenamtlichen Arbeit sehr zu Gute. Schmunzelnd gibt Herr Neumann auch zu, dass er das Netzwerk der Schule sogar als Übungszweck für seine erlernten Fähigkeiten benutzen würde.

Und so begann Herr Neumann im Frühjahr 2007 mit der Aktualisierung und Überholung unserer Hard- und Software. In bisher mehr als 210 Stunden hat der aktive Vorruheständler bisher den Unterrichtsraum für Computerarbeitsplätze für Schüler („Computerraum“) neu aufgebaut und damit gebrauchsfähig gemacht. Und was alles zu tun war!

  • Suchen und Beheben von Fehlern
  • Überprüfen der „Altlasten“
  • Einrichten eines Dokumentationssystems
  • Reinigung der Rechner, Bildschirme und Tastaturen innen und außen
  • Aufspielen von neuen Betriebssystemen auf die meisten Rechner
  • Legen neuer Datenleitungen
  • Einrichtung eines Lehrerarbeitsplatz mit Anschlussmöglichkeit für den Beamer
  • Aufspielen eines neuen Antivirenprogramms
  • Installation eines Schulfilters (verhindert Zugriff auf nicht jugendfreie Seiten)
  • Updates von vorhandenen Programmen

Herr Neumann ist auch Firmeninhaber eines Telefon- und PC-Service. Aber trotzdem ist er immer ganz schnell in der Schule, wenn es bei uns in Sachen Schülercomputer mal wieder „brennt“. Außerdem arbeitet er auch zu Hause für die Schule. Er säubert Rechner, pflegt den Kontakt zur Samtgemeinde, führt Telefonate und kümmert sich um mögliche Sponsoren. Es ist klar, dass diese umfangreichen Tätigkeiten bisher weder von der Samtgemeinde noch von einer Lehrkraft geleistet werden konnten.

Aber die Hände in den Schoß zu legen und sich nach geleisteter Arbeit auszuruhen ist nicht Herrn Neumanns Sache. Deshalb hat er sich auch schon wieder Ziele für die Zukunft vorgenommen. Er will alle Klassenräume und den „kleinen Computerraum“ mit „neuen“, gesponserten Rechnern und neuen Betriebssystemen ausstatten. Und natürlich will er das Netzwerk pflegen und Updates für die genutzten Programme aufspielen. Die beiden Server  müssen in Kürze  auch noch ersetzt werden. „Wäre doch schön, wenn wir dafür einen Sponsor finden würden?“ meint der engagierte EDV-Fachmann augenzwinkernd.

So viel ehrenamtlicher Einsatz birgt natürlich irgendwann die Gefahr, dass alles zu viel wird. „Natürlich ist das schon alles sehr zeitaufwändig.“, räumt Herr Neumann ein, „Aber es macht Spaß und ist für mich keine Pflicht. Ich helfe gern. Ans Aufhören denke ich nicht!“ Was für ein Glück für unsere Schule!

Angelika Beinroth, 25.10.2007

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Betreuung der Arbeitsgemeinschaft „Bücherschnuppern“

Wer ist Marion Zech?

Dass Marion Zech heute „dienstälteste“ ehrenamtliche Betreuerin einer Arbeitsgemeinschaft ist, hätte sie sich vor 9 Jahren nicht träumen lassen. Ihr ältester Sohn Eiko besuchte seit 1999 unsere Grundschule. Zwei Jahre später wurde sie von der Klassenlehrerin gefragt, ob sie nicht Lust hätte, die kleine Schülerbücherei unserer Schule zu betreuen. „Na, und ob ich Lust hatte.“, berichtet die engagierte Abbesbüttelerin weiter. „Ich habe mich gefreut, dass ich der Schule helfen konnte; denn die Arbeit mit Kindern macht mir total viel Spaß. Das Thema „Bücher“ hat sich eher so zufällig ergeben.“ Und so begann Frau Zech im Jahr 2001 mit ihren ersten Büchereistunden, zunächst noch zusammen mit einer Lehrerin, später allein.

MarionZechSchnell hat sich aus der reinen Büchereibetreuung eine richtige Arbeitsgemeinschaft entwickelt, die bei unseren Schülerinnen und Schülern bei jeder Wahl wieder auf lebhaftes Interesse stößt. Das ist auch kein Wunder. Denn die Mutter zweier Söhne hat ein Gespür für Kinder und füllt die Arbeitsgemeinschaft mit Inhalten, die viel Spaß machen. Natürlich wird in der Stunde viel gelesen und das Prinzip der Bücherausleihe erklärt und geübt. Aber es ist nicht nur das. Frau Zech bereitet auch Spiele vor, z.B. ein Quiz, das die Kinder mit Hilfe der Sachbücher lösen sollen. Oder die Kinder lesen vor und stellen sich gegenseitig Bücher vor. Manchmal werden Lesezeichen gebastelt oder es müssen bestimmte Seiten in Büchern gesucht werden. Zur Osterzeit kann es auch schon mal vorkommen, dass die Schülerinnen und Schüler hinter dem einen oder anderen Buch ein Osterei finden.

„Wir haben tolle Bücher in unserer Bücherei.“, schwärmt Frau Zech begeistert. Und obwohl sie nicht nur ruhige Kinder in der Arbeitsgemeinschaft hat, sondern auch mal „eine ganz schön wilde Truppe“, freut sich die hilfsbereite Mutter auf jede Stunde. Und das ist unser Glück! Ja, man sieht es Frau Zech an, wenn sie von ihrer Arbeitsgemeinschaft schwärmt. Sie hat offensichtlich sehr viel Spaß an der Arbeit mit Kindern und es macht ihr Freude, der Schule zu helfen. Und das erklärt auch, warum sie - obwohl der jüngste Sohn Hendrik 2007 die Grundschule verlassen hat - die Arbeitsgemeinschaft weiter ehrenamtlich anbietet.

Und so bleibt zwar alle halbe Jahr die Antwort auf die Frage „Frau Zech, machen Sie weiter?“ spannend, aber bisher hörten wir dann von Frau Zech immer: „Ja, ich bin wieder dabei!“ Hoffentlich dürfen wir diese Antwort noch lange hören.

Angelika Beinroth, 14.02.2008

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Vorstandsvorsitzende des Fördervereins

Wer ist Sandra Packeiser?

Teamarbeit im Vorstand des Fördervereins ist Sandra Packeiser besonders wichtig. „Stellen Sie mich bloß nicht als alleinige Vereinsführung in den Mittelpunkt!“ wünschte sich Sandra Packeiser gleich zu Beginn des Gesprächs. Die 1. Vorsitzende des Fördervereins sieht ihr Engagement im Förderverein immer im Zusammenhang mit der Arbeit ihrer Vorstandskolleginnen Carola Renn, Claudia Wittrock-Fischer, Heike Kummrow und Simone Kretschmar-Schulz.

SandraPackheiserk_03209Schon vor ihrer Wahl zur Vorstandsvorsitzenden im März 2008 ist Sandra Packeiser in die Arbeit „hineingewachsen“. Die Abbesbüttlerin hatte schon vorher ihrer Vorgängerin über die Schulter geschaut. Und auch im ersten Jahr ihrer Tätigkeit hat sie auf die besondere Unterstützung ihrer erfahrenen Vorstandskolleginnen Carola Renn und Heike Kummrow zählen dürfen. So ist es kein Wunder, dass diese geballte „Frauenpower“ schon vieles in diesem Jahr geleistet hat. Besonders sind folgende Veranstaltungen hervorzuheben:

  • Jubiläumskonzert
  • Bücherflohmarkt
  • Buffets zur Einschulung,  beim Schulfest, beim Sport- und Spielfest
  • Fotoaktionen der 1. und 4. Klassen
  • Unterstützung der Ferienbetreuung

Die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltungen ist aber nur ein Teil der Vorstandsarbeit der engagierten Elternvertreterin. Monatliche Vorstandssitzungen, Sponsorensuche und Werbung für den Förderverein auf Elternabenden gehören auch dazu. Darüber hinaus hat die Mutter dreier Kinder mit ihrem Team ein neues Informationsblatt für den Förderverein erstellen lassen.

Besonders liegt Sandra Packeiser die Mitgliederwerbung am Herzen. Zwar hält sich im etwa 200-Mitglieder starken Verein die Zahl der Zu- und Abgänge die Waage, aber dennoch könnten es ruhig mehr werden. Denn die Vorsitzende hält eine aktive Elternschaft für sehr wichtig: „Nur zusammen mit möglichst vielen Eltern können wir die Ziele des Vereins verfolgen und umsetzen. Damit meine ich die finanzielle Unterstützung der Schule bei Anschaffungen, die ohne die Mitgliederbeiträge aus dem Förderverein nicht angeschafft werden könnten.“ Als Beispiele nennt sie schon getätigte finanzielle Zuschüsse bei folgenden Anschaffungen bzw. Ausgaben:

  • Großspielgeräte für unsere Schulhöfe
  • Liederbücher Musikuntericht
  • Abaco (Lernmittel im Mathematikunterricht)
  • Antolin-Lizenz
  • Klassenfahrten
  • Bücher für die Schülerbücherei
  • Spielkisten für die Einschulungsklassen
  • Media-Board
  • Gardinen für die Klassenräume

Klar, so viel persönlicher Einsatz und so tolle Ergebnisse haben ihren Preis: „ Es war doch bisher mehr Arbeit als ich vermutet habe. Aber da ich derzeit nicht in meinem Beruf arbeite,  kann ich es mir im Moment leisten“, berichtet Sandra Packeiser. „Es macht mir Spaß im Team zu arbeiten, die Kinder profitieren von unserer Arbeit und wir haben noch viel vor“, sprudelt es aus der Lehrerin hervor. Zwar sollen nicht alle Aktionen im jährlichen Rhythmus wiederholt werden, aber es ist geplant, für „frischen Wind“ zu sorgen und neue Veranstaltungen einzuführen, zum Beispiel einen Sponsorenlauf. Außerdem plant sie den Internetauftritt auf der schuleigenen Homepage neu zu gestalten und möchte mit mehr Öffentlichkeitsarbeit mehr Transparenz schaffen. „Die gespendeten Gelder sollen nicht für einzelne, sondern für alle Kinder genutzt werden!“ betont Frau Packeiser.

Glück für uns, dass Sandra Packeisers jüngstes Kind erst drei Jahre alt ist und wir als Schule deshalb hoffen dürfen, noch lange mit ihr zusammenarbeiten zu können. Hoffentlich klappt es!

Angelika Beinroth, 06.01.2009

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Grundschule Am Zellberg, 17 Dezember, 2011