Sauberes Internet
Wir sind Pilotschule im Landreis Gifhorn!
Wie wichtig die Aufklärung zu Themen wie Drogen, Gewalt und Pornographie ist, belegen aktuelle Forschungsprojekte, wie etwa „EU Kids Online“. Eine vom Projekt herausgegebene Studie kommt zum Beispiel zu dem Ergebnis, dass sechs von zehn Kindern regelmäßig Pornografie im Internet ausgesetzt sind, zumeist indem sie zufällig auf solche Seiten stoßen.
Was ist TIME for kids?
Deshalb nimmt die Grundschule Am Zellberg in Meine am landesweiten Pilotschulen-Programm „Kinder- und Jugendschutz und im Internet“ teil. Das Pilotschulen-Programm wird von der gemeinnützigen TIME for kids Foundation in Kooperation mit der Landesinitiative n-21: Schulen in Niedersachsen online e.V. durchgeführt.
Als Pilotschule haben wir die Möglichkeit, pädagogisch und technisch sechs Monate lang kostenlos mit dem wirksamen Schulfilter Erfahrungen zu sammeln. Im Anschluss an das halbe Jahr müssen wir dann auch als Pilotschule für die Software Geld bezahlen.
Mit dem Schulfilter Plus von TIME for kids können unsere Lehrkräfte gezielt Internetinhalte für den Unterricht bereitzustellen und störende Inhalte fernhalten.
Für unsere Schule hat diese Projekt Herr Peter Neumann initiiert und eingerichtet. Herr Neumann ist als ehrenamtlicher IT-Beauftragter für die Systembetreuung der PC´s in unserer Schule zuständig ist (mehr). Herr Neumann begleitet das Projekt und ist Ansprechpartner.
Die Patenschaft für uns als Pilotschule hat der Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Papenteich, Helmut Holzapfel, übernommen. Er setzt sich für einen verantwortlichen Umgang mit dem Internet in allen Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie Zuhause in den Familien ein.
Warum machen wir mit?
Wir haben uns in unserem Leitbild dazu verpflichtet, dass die Förderung sozialer Kompetenzen im Vordergrund unserer pädagogischen Arbeit steht. Diese Förderung setzen wir zum Beispiel im täglichen Unterricht bei der Arbeit am PC um. Dabei lernen die Kinder den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und werden gleichzeitig durch den Schulfilter geschützt. Natürlich wird es eine hundertprozentige Sicherheit beim freien Surfen nie geben. Dies sollte uns aber nicht davon abhalten, wirksame Filtertechnologien einzusetzen, die z.B. im Bereich Pornografie über 95% sperren können. Außerdem kommen Schüler so erst gar nicht in Versuchung, sich während des Unterrichts im Internet über die neuesten Handys, Musikgruppen oder Sportergebnisse zu informieren oder einfach nur mit Mitschülern in Chats Mitteilungen auszutauschen.
Allerdings ist Vorsorge nicht alles. Neben Schulen und Jugendeinrichtungen muss auch das Elternhaus mitziehen, wenn ein umfassender Schutz gewährleistet sein soll.
Pressekonferenz zum offiziellen Beginn des Projekts
Am 20.12.2007 wurde der Projektbeginn mit einer Pressekonferenz in der Schule offiziell eingeleitet. Zu der Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Schulleiterin Angelika Beinroth und dem IT-Beauftragten der Schule Herrn Peter Neumann von Herrn Andreas Klett, Geschäftsführer der gemeinnützigen TIME for kids Foundation aus Berlin, eingeladen. Eingeladen waren der Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel, die Leiterin des Fachbereichs 6 - Bildung, Schule und Kultur des Landkreises Gifhorn, Irene Siemann, der Landtagsabgeordnete und Bürgermeister der Gemeinde Schwülper, Uwe-Peter Lestin, und Herr Stephan Rohde, Systembetreuer für die Schulen in der Samtgemeinde Papenteich
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.time-for-kids.de
Hintergrundinformationen
- Hintergrundinformationen zum Kinder- und Jugendschutz im Internet entnehmen Sie bitte der TIME for kids PowerPoint-Präsentation mit dem Titel: „Kinder- und Jugendschutz im Internet: Schulen wünschen eine einfache und sichere Nutzung des Internets.“:
Download unter: http://schulfilterplus.de/material/Praesentation_KJS.exe (9.51 MB)
- Die Wichtigkeit des Themas vermittelt Ihnen ebenfalls das Video „Wo ist Klaus?“, ein Spot der Initiative klicksafe.de
http://www.tfk-foundation.de/index.php?action=woistklaus
Angelika Beinroth, 20.12.2007
Es folgen einige Bilder von der Pressekonferenz.
Fotos: Christiane Wiesner, 20.12.2007
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