Weltwassertag
Kinder der Grundschule Meine ganz in ihrem Element
Im Rahmen der Projektwoche, hatte die Klasse 1b der Grundschule Meine mit der Klassenlehrerin Dorothee Otto eine Exkursion zur Wasserwerkstatt in Braunschweig geplant.
Die Wasserwerkstatt ist ein besonderes Projekt der „Freien Schule“ in Braunschweig, bei der die Kinder die Möglichkeit haben, im spielerischen Umgang an mehreren Stationen die Bedeutung des Wassers zu erkunden. Im experimentellen Umgang erleben die Kinder die Eigenschaften des Elements Wasser, seine Anwendungsmöglichkeiten und Funktionen im Zusammenhang unterschiedlicher Techniken zur Förderung, Verteilung, als Energiequelle und als Filtermaterial, indem sie diese Verfahren selbst ausprobieren können (Ersatzhose im Rucksack). Zur Vorbereitung wurden bereits im Sachunterricht Experimente dazu durchgeführt.
Da die „Freie Schule“ in Braunschweig am Franz´schen Feld liegt, bot sich an, von Meine aus mit der Bahn bis zum Gliesmaroder Bahnhof zu fahren. Somit konnte der Besuch für die Erstklässler eine interessante Exkursion werden, bei der ein Picknick aus dem Rucksack für ein zusätzliches gemeinsames Wohlergehen vorgesehen war.
Mit Hilfe der beiden Mütter Frau Eickhoff und Frau Rode wurde es ein gelungenes Erlebnis – angemessen dem Thema des Weltwassertages Tages.
Der Besuch diente gleichzeitig der Erkundung, welche Möglichkeiten eine solche Wasserwerkstatt für Pausen- und Unterrichtsaktivitäten bietet und wie sie sich möglicherweise auf das besondere Konzept der Grundschule Meine übertragen lässt.
Zu den beigefügten Bildern:
Sigurd Saß (Kunstatelier Meine) war mit der Kamera dabei. Er kommentiert seine Fotos so: „Sie vermitteln – ohne Worte –, mit welchem Eifer die Kinder das Element Wasser und seine Nutzungsmöglichkeiten erkundeten.
“Als ehemaliger Lehrer und Uni-Dozent der Lehrerausbildung hatte ich meine helle Freude daran, wie das Modell der Wasserwerkstatt die Kinder zum aktiven selbsttätigen ‚Lernen’ inspiriert – eine Pädagogik, wie ich sie immer vor Augen hatte: Lernen mit allen Sinnen. Adelheid Staudte vom Lehrstuhl für Ästhetische Erziehung in Frankfurt nannte dieses Konzept: Mit Kopf, Herz und Hand“.
Dorothee Otto/Sigurd Saß, 24.03.2011
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